occupyfriedrichshain

Ein Blog aus Friedrichshain

Occupy stirbt nicht!

Niemand kann eine Idee aufhalten dessen Zeit gekommen ist.

Die Erkenntnis, dass was sehr gewaltig in unserer politischen Gesellschaft schief läuft, bedarf kaum noch der Erklärung.

Der Begriff Occupy ist nun aus den Massenmedien verschwunden, die Medien- und Verlagshäuser haben sich andere neue hippe Themen gesucht. Der ein oder andere Experte erklärte Occupy für gescheitert, andere sehen die langfristige Wirksamkeit der Bewegung. Jedenfalls vom Inneren Standpunkt aus, lässt sich konstatieren, dass sich am Beispiel Occupy feststellen lässt, mit welcher ungeheuren Arroganz und mit welchem massiven Anti-Demokratischen mitteln, man die Arbeit der Engagierten stört.

In Occupy sehen die Politiker und Wirtschaftsverbände eine ernste Gefahr für ihr System, einem neoliberalen-, kapitalistischen- und scheindemokratischen System.

Sapere Aude – Habe den Mut deinen Verstand zu benutzen.

Dieses Credo, dieser Leitspruch lässt sich durch Polizeieinheiten oder eingeschleuste Verfassungsschützer nicht vernichten.

Empört Euch! Engagiert Euch! Vernetzt Euch!

10 Strategien der Manipulation

Treffen der Stadtteilgruppe Occupy Friedrichshain

Termin. Jeden Sonntag / 18.00 Uhr

Ort. Filmkunst (Videothek+Cafe), Gärtnerstr. 19

Wir wollen uns im Stadtteil vernetzen,  Meinungen austauschen, uns vorbereiten auf Aktionen und natürlich auf den großen Frühjahrsaufbruch: das große BerlinCamp, das kommt, wenn seine Zeit da ist. Interessierte sind herzlich eingeladen! Echte Demokratie jetzt!

mehr Info und Termine unter https://www.alex11.org/events/

Niemand kann ein Zelt aufhalten dessen Zeit gekommen ist.

Warum Okkupieren?

Es für mich sehr wichtig, das öffentliche Räume und Plätze wieder zu dem werden was sie sein sollten, ein Ort der Kommunikation und des persönlichen Austauschs. Die Identität so scheint es ist wohl dazu verloren gegangen. Unsere Gesellschaft hat, so glaube ich, sich daran gewöhnt, das Entscheidungen in geschlossenen Räumen und hinter dicken Türen getroffen werden. An Vorteilsnahmen und Küngelleien hat man sich gewöhnt. Das empfinde ich als falsch. Viele wissen und spüren, dass das nicht in Ordnung ist, jedoch verhallt auch ihre Empörung in Stammkneipen und Wohnzimmern ungehört. Wenn jemand Missstände erkennt, dann wäre es gut wenn viele davon Erfahren. Es reicht nicht sich Internetforen zu empören, es reicht nicht alle Jahre wieder auf Familienfeiern immer wieder über die selben gesellschaftlichen Missstände mit dem Finger drauf zu zeigen. Seinen Unmut, allein durch das setzten eine X, auf dem Wahlzettel, zum Ausdruck zubringen reicht meines Erachtens schon gar nicht aus. Traue dich öffentlich zu sagen, was dich stört. Der nächste Schritt ist es, aber es nicht nur bei der Empörung zu belassen, sondern sich dahingehend einsetzen. Du hast ein konkretes Problem Engagiere dich in dem Sinne das du eine Lösung findest. Oder du hast eine tolle Idee, teile anderen deine Idee mit, vielleicht finden noch mehr Leute das gut.
Das kann aber nicht Virtuell geschehen, sondern muss zurück in die Öffentlichkeit, es gibt viel zu tun.

Ich denke es geht gar nicht so sehr um bloße Okkupieren, sonder vielmehr um das nutzen der Plätze, die uns eigentlich eh gehören sollten. Im Vordergrund stehen dabei die Asambleas in denen gesellschaftliche relevante Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Raus aus den Hinterzimmern hinauf die Plätze zu verlagern. In einer echten Demokratie steht niemand über den anderen, deshalb sind Parteien und deren Vertreter sowie Vertreter sämtlicher anderen Organisationen ausdrücklich Unerwünscht. Kommen sie als Individuum sprich als Privatperson sind sie natürlich herzlich dazu angehalten, sich mit einzubringen.

Warum die Sache mit dem Zelt?

Das Zelt ist in mehrerlei Hinsicht ein Symbol für die weltweite Demokratiebewegung die im arabischen Frühling ihren Anfang genommen hat.

Ein Aspekt ist der des Schutzes als Mindestmaß an Behausung. Daphni Leef ist mit ihrem Zelt auf das Rothschild-Boulevard gezogen, die ein Zeichen gegen die überhöhten und unsozialen Wohnungsmieten in ihrer Heimatstadt setzen wollte. Viele tausend folgten ihr nach.

Ein weiterer Aspekt ist, dort wo sich viele Menschen versammeln werden auch Infrastrukturelle Systeme gebraucht, Zelte, Technik, Equipment, Strom, Wasser etc.. Egal ob auf dem Thairplatz in Kairo, dem Puerta de la Sol in Madrid oder dem Alexanderplatz bzw. der Reichstagswiese oder vielleicht ab dem 6.11 ab 14.00 auf dem Boxi in Berlin.

Puerta de la Sol

Puerta de la Sol

Niemand beabsichtigt ein Zeltlager aufzubauen

Das glaubt schon lange keiner mehr. Insofern mussten wir am Sonntag, den 30.10.2011 unser Minicamp – bestehend aus zwei Zelten – nach ca. einer Stunde auch wieder abbauen. Occupy Friedrichshain hatte für 14 Uhr zum Spreecamp an die O2-Werbetafel hinter der East-Side-Gallery eingeladen und knapp 30 Leute kamen zusammen. Die Polizei erschien, als alles schon aufgebaut war und wirkte leicht amüsiert ob es an der entspannten Stimmung lag? Es ging ja wieder einmal um die Kritik an einem System der Privatbereicherung weniger auf Kosten der Allgemeinheit (99%) und nicht gegen Polizeibeamte.

Die Ordnungswidrigkeit – der kollektive Aufenthalt auf einer „geschützten Grünfläche“ mit politischen Symbolen, die einen Versammlungscharakter erfüllen – wurde toleriert. Da sich niemand als Verantwortlicher oder Einlader hervortun wollte, gab es auch keine Personalienaufnahme. Die Einladung und persönliche Durchführung einer nichtangemeldeten Versammlung ist nämlich eine „Straftat“, nicht aber die Teilnahme. Tip: Gegen die Auflösung einer Versammlung kann man versuchen eine spontane Protestversammlung (gegen die Auflösung) anzumelden. Das kann jemand tun ohne Angst haben zu müssen, für die Vorgeschichte belangt zu werden. In der Asamblea wurde beschlossen, künftig im Kiez weiter zu machen und Sonntags um 14 Uhr auf dem Boxhagener Platz ein Protestcamp zu errichten. Kommt zu den Asambleas! Occupy Friedrichshain!

  • Sonntag 6.11.11 aufm Boxi um 14 Uhr.
  • Flyer A4

Danke es reicht, jetzt übernehme ich! – So. 30.10 / 14.00 Uhr Oberbaumbrücke

OCCUPY FRIEDRICHSHAIN!

Ich habe zu lange  zugeschaut, schon viel zu lange. Verhandlungen mit dem Bezirk und mit  dem Senat, verliefen immer gleich, Konzerne gewinnen, Menschen  verlieren. Nichts geht mehr, ich als Mensch mit meinen Bedürfnissen und  Belangen werde seit Jahren und Jahrzehnten konsequent übergangen. Jetzt  ist Schluss. Jetzt übernehme ich. Ich habe die Schnauze voll, wer das  auch hat, kann sich mit mir am Sonntag den 30.10 um 14.00 mit mir auf  auf der Oberbaumbrücke treffen. Mit meinen Campinggerätschaften werde  ich mich dan auf den Weg machen. Zwischen Mauer und Spreeufer unter der  O2-Werbetafel wird wohl noch Platz sein.

Am Sonntag geht es los – yes, we camp in Friedrichshain! Probezelten an der Spree. Wir haben zwar nicht viele Leuchttürme kapitalistischer Verwertungslogik im Bezirk , aber viele Gründe für Solidarität mit der weltweiten Gerechtigkeits-Bewegung. Kommt alle! Bringt alles mit!

  • Sonntag, 30.10.2011
  • Treffpunkt: 14 Uhr Oberbaumbrücke, dann O2-Werbeschild

Treffen der Engagierten am Do. 27.10.2011 – 16.00Uhr

Ich habe einen Raum organisiert wo wir gemeinsamt erste Ideen austauschen können und beraten was wir eigentlich wollen.

  • Treffpunkt: RAW – Gelände, (TOR 1) die erste Treppe runter am Beamtenwohnhaus.
  • Datum/Uhrzeit: Do. 27.10.2011 / 16.00 – 18.00 Uhr
  • Das meeting selber wird im Verwaltungsgebäude (VWL) sein. 1.OG, erste Tür rechts (Intelligenzraum). Solltest du als nachkommen suche uns im 3 Geschoßigen verklinkerten Bau.

Geländeplan vom RAW

Begrüßungsmitteilung zur AG-Friedrichshain der Demokratiebewegung in Berlin

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Dieser Blog gehört zur AG – Friedrichshain
Dieser Blog Ideenpool und digitales Diskusionsforum und dient der Vernetzung. Es ist keine Entscheidungsplattform.
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Die Intension die zur Gründung dieser AG führte:
  • das was man derzeit im großen Stil vor dem Bundestag macht wollte ich in meinen Stadtbezirk bringen.
  • Echte Demokratie weiterverbreiten. d.h. Erklähren und vormachen was das ist.
  • Akute Probleme im Stadtbezirk erörtern. Zum Beispiel Wohnungsmarkt, A100, Megaspree etc. und evtl. vorhandene Initiviven erläutern warum es gut ist, ihr Engagement in die Demokratiebewegung zu Investieren.
  • Ideen für die Entwicklung des Bezirks sammeln.
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